Wie die Zeit vergeht – Olympische Sommerspiele 1972 und 2012

Fragte man Ernst Lieblang nach dem Auftrag, der ihm am meisten im Gedächtnis geblieben ist, so gab er immer die selbe Antwort: Die Olympiade 1972 in München. Damals von Georg von Opel persönlich eingeladen sich als Generalunternehmen zu bewerben, fand er auf die alles entscheidende Frage, wie er denn diesen Jahrhundertauftrag managen und wo er 6.000 Leute rekrutieren wolle, eine außergewöhnliche wenngleich für ihn typische Antwort: er nahm kurzerhand Kontakt zu Studentenvermittlungen in der ganzen Welt auf und vereinbarte mit verschiedenen Fluggesellschaften, dass Maschinen Richtung München mit freien Plätzen die vermittelten Studenten aus aller Herren Länder kostenlos einflogen.

Die Euphorie aber verflog am Tag des Terroranschlags auf die israelische Olympiamannschaft denn es waren einige Lieblang-Mitarbeiter in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts. Und hätte der damalige IOC-Präsident Avery Brundage nicht am darauffolgenden Tag gesagt „the games must go on“, wäre das Unternehmen des Mannheimer Hafenfürsts am Ende gewesen und hätte sich nie zu einem der zehn größten Dienstleistungsunternehmen Deutschlands entwickeln können.

Heute, 40 Jahre später, sind wir stolz darauf, fast 5.000 Mitarbeiter bundesweit zu beschäftigen, vergessen aber nie, wie es damals hätte auch ausgehen können.

Für die Sommerspiele 2012 wünschen wir London ganz im Sinne des olympischen Gedankens fairen, ehrlichen, sauberen völkerverbindenden Sport und allen Olympioniken viel Erfolg!

Die Lieblang Dienstleistungsgruppe – Von Menschen für Menschen

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